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RADONSANIERUNG, wozu?

Bei der Radonsanierung wird die Radonaktivitätskonzentration in Ihrem Gebäude durch technische Maßnahmen soweit gesenkt wie möglich oder wie wirtschaftlich vertretbar, um das Gesundheitsrisiko deutlich zu reduzieren. Technische Maßnahmen sind z.B. der Einbau von Belüftungsanlagen, Abdichtungen von Radon-Eintrittspfaden, wie Rissen und Fugen, Einbau von Radonbrunnen und Installation von Unterbodenabsaugungen.

altes Kellergewölbe

Risse in der Kellerwand

Radon-Gas resultiert aus dem Zerfall von überall und allgegenwärtig im Boden bzw. Erdreich vorhandenem, radioaktivem Radium, welches letztendlich aus Uran gebildet wird. So entsteht aus dem Isotop Radium 226 gasförmiges Radon 222 (Alpha-Zerfall). Das gasförmige Radon dringt wegen seiner Beweglichkeit wie Luftsauerstoff auch in alle Gebäude ein. Es zerfällt in den Gebäuden wiederum in radioaktive Schwermetallisotope der Elemente Polonium (Po), Wismut (Bi) und Blei (Pb) bis als stabiles Endprodukt schließlich nicht-radioaktives Blei 206 entsteht.

Illustration natürliche Zerfallsreihe von Uran

Zerfall Uran zu Thorium

Quelle:binker.eu und fotolia

Deshalb ist es wichtig, Radon am Eintritt in Gebäude zu hindern oder die Gebäude so auszustatten, dass die Radon-Konzentrationen möglichst niedrig sind. Dies geschieht durch Radonsanierungen von Gebäuden.