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Radon-Messung

Die Konzentrationen von Uran und Radium im Boden, aus denen Radon letztendlich entsteht, hängen in erster Linie von den geologischen Verhältnissen bzw. Gesteinen ab. Vor allem im Schwarzwald, Hunsrück, Harz, Voralpenland, Fichtelgebirge und im Bayerischen Wald sowie im Erzgebirge stellt Radon ein besonders ernstzunehmendes Problem dar. Ähnliches zeigt sich in Österreich, Schweiz, Südtirol. Es handelt sich auch dort um Radonvorsorgebiete mit hohen zu erwartenden Radon-Konzentrationen in Gebäuden.

Illustration Schwankungen der Radon-Aktivitätskonzentration

Quelle: Kemski-Bonn

Suche nach Radon-Eintrittspfaden

Leerrohre und Wanddosen als mögliche Radon-Eintrittspfade

Quelle: www.binker.eu 

Der Transport des Radons im Boden ist auch abhängig u.a. von der Gaspermeabilität des Bodens. Je höher diese ist, desto mehr Radon kann im Boden transportiert werden und desto mehr Radon kann in Gebäude bei vorhandenen Eintrittspfaden und Gebäudeunterdruck (= z.B. Beheizung im Winter) eindringen. Auch aus Uran- bzw. Radium-haltigen Baumaterialien und radioaktivem belastetem Wasser kann Radon ein gesundheitliches Problem in Gebäuden werden.

Es gibt eine Reihe von Maßnahmen zur Reduzierung der Radonkonzentration in Gebäuden. Dringlichkeit und Umfang der Maßnahmen hängen vom ermittelten Jahresmittelwert der Radon-Aktivitätskonzentration an Arbeitsplätzen und in Wohnräumen ab. Der Richtwert für Bestandsgebäude liegt bei 300 Bq/m3. Vor jeder Radon-Sanierung sollten in jedem Fall die Radon-Konzentrationen und die Radon-Eintrittspfade wenn möglich ermittelt und letztere abgedichtet werden.

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Dr. Gerhard Binker erklärt ein Messgerät

Mauerdurchbruch

Quelle: binker.eu und fotolia